.... seit 1972
PANIK-ORCHESTER
In der Krippe zu Münster wurde einst die Zukunft des Rock’n’Roll geboren. Fünfzig Jahre später stehen die Legenden noch immer auf der Bühne – gereift, erfahren und mit erstaunlich viel Energie für die nächste Runde.
Während andere längst kürzertreten, machen sich die Herren von der B54 bereit für den nächsten Stapellauf. Und eines ist sicher: Hier geht es nicht um Nostalgie, sondern um die Rückkehr einer außergewöhnlichen musikalischen Kraft.
Keine Abtrünnigen, keine Kopien – sondern Musiker, die Geschichte geschrieben haben und ihre ganz eigene Vorstellung von Rock’n’Roll noch immer mit Leidenschaft auf die Bühne bringen.
Es ist ein bemerkenswertes Kapitel deutscher Rockgeschichte: Das Panikorchester kehrt in Originalbesetzung zurück. Keine Avatare, keine Ersatzfiguren, sondern die Musiker, die diesen unverwechselbaren Sound geprägt haben – Rebellen, Weggefährten und gestandene Legenden.
Selbstbewusst, unerschrocken und mit der nötigen Portion norddeutscher Gelassenheit wird die Rock’n’Roll-Maschine wieder angeworfen. Die Mission ist klar: Das Panikorchester sticht erneut in See.
Steffi Stephan, gereift wie guter westfälischer Schinken, steht wie kaum ein anderer für das Vermächtnis des Panikorchesters. Seit Jahrzehnten ist er eine der prägenden Figuren dieses musikalischen Universums.
An seiner Seite: der Schmied aus Billerbeck – die Black Box des Schinkengrooves. Vom jungen Zauberlehrling zum international gefragten Musiker hat Bertram Engel seinen ganz eigenen Platz in der Geschichte des Panikorchester-Sounds gefunden.
An der Orgel sorgt Jean-Jacques Kravetz für jene musikalische Farbe, die den Paniksound seit jeher so unverwechselbar macht. Und auch Pascal Kravetz, einst als Kind der Panikfamilie aufgewachsen, ist längst zu einem eigenständigen und vielseitigen Musiker gereift.
An der Gitarre steht Helmut Krumminga – Nordlicht, Visionär und Meister der Stromgitarre. Gemeinsam mit Ole Feddersen, dessen markante Whiskeystimme vielen noch aus seiner Zeit als Udos Side-Singer und Voice Double vertraut ist, und der großartigen Nathalie Dorra entsteht eine Besetzung, die musikalisch kaum spannender sein könnte.
Und dann sind da die Songs.
„Cello“, „Mein Ding“, „Andrea Doria“, „Jonny Controlletti“ – Stücke, die längst weit mehr sind als Konzertnummern. Sie gehören zum kollektiven musikalischen Gedächtnis mehrerer Generationen.
Jetzt kommen sie zurück – gespielt von den Musikern, die diese Geschichte selbst erlebt und geprägt haben.
Das Panikorchester ist wieder da.
Und diesmal sollte man besser dabei sein.
Gemeinsame Geschichte
Unsere Zeitreise. Von den wilden 70ern über die historischen Momente im Osten